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Was ist Growth Hacking?

Die Frage kommt immer wieder: „Was ist Growth Hacking?“ – die kurze und dennoch ein bisschen klobige Antwort lautet: Growth Hacking ist ein Sammelbegriff für wachstumsfördernde Strategien im Unternehmensmarketing.
Das klingt zunächst einmal etwas vage – doch keine Sorge, wir haben auch eine ausführliche Antwort für dich vorbereitet, in der wir dir viele interessante Details über diesen effektiven Marketingtrend verraten!

Lies jetzt in unserem Blogbeitrag, was du beachten musst!

 

Growth Hacking ist Unternehmenswachstum, nur in smart

Besonders attraktiv ist Growth Hacking für Unternehmen, die in möglichst kurzer Zeit wachsen und infolgedessen gewinnbringende Erfolge vorweisen müssen. Meist sind das Start-ups, die über ein kleines Budget verfügen und daher mit gezielten Maßnahmen das meiste an Wachstum herausholen wollen.

 

Wie funktioniert growth hacking?

Growth Hacking ist eine Kombination aus alternativen Marketingstrategien und traditioneller Werbung – offline (Print, TV, OOH, Direct Marketing) wie online (Social Media, SEA etc.).
Das kann vom Schreiben eines branchenrelevanten Blogs über Podcasting bis hin zu Influencer-Marketing etliches sein. Vor allem aber gilt: Maßnahmen klug einsetzen und die Finger von Dingen lassen, die nicht funktioniert haben.

 

Was macht einen guten growth hacker aus?

Die wichtigsten Skills eines erfolgreichen Growth Hackers sind Neugierde und innovatives, ganzheitliches Denken. Im Idealfall bringt man eine Mischung aus Marketing-Know-how und Programmierkenntnissen mit – denn beides hilft einem dabei, die gesetzten Maßnahmen und Schritte auf ihre Wirksamkeit überprüfen und immer wieder optimieren zu können.
Der Alltag eines guten Growth Hackers ist also von ständigem Lernen, Beobachten und Adjustieren geprägt. Ein weiterer Erfolgsfaktor beim Growth Hacking ist auch Schnelligkeit: Je rascher man herausfinden kann, welche Strategie am besten funktioniert, desto größer der Vorteil gegenüber der Konkurrenz!

 

Growth hacking: wenn simple ideen großes bewirken

Als im Jahr 1998 Hotmail gelauncht wurde, stand unter jeder versendeten Mail der simple Hinweis: „Diese Mail wurde mit Hotmail versendet. Holen auch Sie sich jetzt Ihr kostenloses E-Mail-Konto!“
Dieser einfache Kniff generierte in wenigen Monaten über 12 Millionen neue Mail-Konten und kurz darauf wurde Hotmail um mehr als 400 Millionen Dollar von Microsoft aufgekauft. Heute kann man getrost sagen: ein erfolgreicher Growth Hack.
Das ist natürlich der Königsweg: Die Kundengewinnung und -pflege, die Monetarisierung und die Vertiefung der Kundenbeziehung gleich in das Produkt selbst zu integrieren und sich ausschließlich auf das Wachstum zu konzentrieren und andere Aspekte wie Image oder Bekanntheit vorerst einmal beiseite zu lassen.

 

Die erfolgreichsten growth hacks der geschichte

„Kunden werben Kunden“ ist wahrscheinlich fast so alt wie die Werbung selbst. Was heute noch bei vielen Firmen analog bestens funktioniert, bewährt sich natürlich ebenso – obendrein auch wesentlich schneller – in der digitalen Welt.
Als beispielsweise der Cloud-Storage-Dienst Dropbox an den Start ging, erhielt jeder User, der einen weiteren Kunden brachte, für ebenjene Weiterempfehlung etwas mehr gratis Speicherplatz. Innerhalb von 15 Monaten explodierten die Nutzerzahlen von rund 100.000 auf 4 Millionen. Und bis heute stammt rund ein Drittel der Dropbox-User aus diesem ursprünglichen Growth Hack.

Wenig originell, aber extrem wirksam war der Growth Hack von PayPal. Als das Unternehmen startete, bezahlte PayPal einfach jedem neuen Kunden zehn Dollar. Wer einen neuen User anwarb, bekam dafür eine Zehn-Dollar-Prämie. Ein extrem kostspieliger Hack, der natürlich nur mit Investoren oder einer äußerst gut gefüllten Kasse zu realisieren ist. Für PayPal hat sich dieses teure Investment jedenfalls ausgezahlt – schon nach wenigen Monaten hatte das Unternehmen mehrere Millionen User.

Twitter setzte – eigentlich logisch – auf intensive Kommunikation mit seinen Usern. Das Unternehmen beobachtete, dass seine Kunden meist erst dann selbst aktiv wurden, wenn sie mehr als rund 30 Personen folgten. Daher schlug Twitter seinen Usern permanent interessante Profile vor. Um den Informationsstrom so zu kanalisieren, dass jeder Benutzer genau die für ihn relevanten Themen verfolgen konnte, richtete Twitter Listen mit den diversen Vorschlägen seiner User ein. So gelang es auch Twitter, das Marketing ins Produkt selbst zu integrieren, anstatt es rund um das Produkt aufzubauen.

Instagram wies von Beginn an konsequent darauf hin, dass es ganz einfach sei, die hochgeladenen Fotos auch sofort auf Facebook und Twitter zu posten. So gelang es dem damaligen Start-up von Anfang an, die User zweier bereits etablierter Social-Media-Plattformen kostenlos zu erreichen – ähnliches kann man dieser Tage auch bei TikTok beobachten.

Besonders in den USA beliebt ist die Plattform Craigslist – eine bekannte Anzeigenwebsite, auf der man neben Ein- und Verkaufsangeboten, Partnerbörsen, Wohnungen, Jobs und Veranstaltungshinweisen auch Diskussionsforen und vieles mehr findet. Im Juni 2018 lag Craigslist mit rund 50 Milliarden Seitenaufrufen pro Monat auf Platz 107 der weltweit meistbesuchten Plattformen.

Als Airbnb online ging, bot es den potentiellen Vermietern von Ferienwohnungen an, jedes Angebot auf ihrer Seite automatisch auch gleich auf Craigslist zu veröffentlichen. So nutzte das Unternehmen eine der größten Websites der USA zur kostenlosen Verbreitung seiner Leistungen.

Und wer sich neu bei Pinterest anmeldet, folgt vom Start weg automatisch ausgewählten Top-Usern. Dieser einfache Growth Hack hilft den noch neuen und etwas orientierungslosen Usern, die ersten Steps auf dieser Plattform zu machen und selbst aktiv zu werden.

Fazit

An diesen Beispielen erkennt man: Growth Hacking bedeutet nicht nur, die kompliziertesten Logarithmen zu knacken, Marketingformeln auswendig zu lernen und laufend zu optimieren – es ist auch das Hineinspüren, was Nutzern und letztendlich Kunden einen Mehrwert bietet und wo man sie abholen kann. Das kann man einerseits erahnen (wenn man „die Gabe“ hat), oder aber auch durch gezielte Recherche und Social Listening in Erfahrung bringen.

 

 

Wachstum, ja bitte – aber keine Zeit?

Growth Hacking klingt für dich nach genau dem richtigen Ansatz für dein Unternehmen, das weiterwachsen soll – doch dir fehlt das Know-how oder die Zeit dafür?
Kein Problem! Wir helfen dir gerne. Vereinbare jetzt ein unverbindliches 15-Minuten-Konzeptgespräch mit unseren Marketing-Profis und Growth-Hacking-Experten!