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Laudongasse 54/2
OMR 2022 Messegelände mit vielen Menschen

OMR 2022: Unsere Erkenntnisse aus Hamburg

OMR 2022 – endlich wieder face-to-face über Marketing reden. Nach zwei Jahren Pause fand das prominente Festival dieses Jahr in der Messe Hamburg statt.

Das durften wir natürlich nicht verpassen und waren am 17. & 18. Mai live mit dabei. Wie es dort so war und was wir alles gelernt haben, lest ihr diesem Blogartikel.

OMR 2022 Bühne mit lila Lichtern

Das war das OMR 2022

Ein großes Getümmel und ganz schön viel Action. Über 70.000 Marketingbegeisterte und mehr als 500 Aussteller (darunter Google, Meta, TikTok, YouTube und Salesforce), die sich nach Langem endlich wieder gegenseitig inspirieren konnten. Darunter auch einige bekannte Namen wie Quentin Tarantino, Ashton Kutcher und Frank Thelen.

Laut gings zu. Wer bis 18 Uhr über Marketing geplaudert hat, konnte sich anschließend bis Mitternacht bei Konzerten von Zoe Wees, Deichkind, Kraftklub und vielen anderen sowie bei einigen Secret Acts amüsieren. Wenig Schlaf stand hier auf der Tageskarte.

Auf insgesamt 10 verschiedenen Stages wurden durchgehend spannende Themen rund ums Omnichannel-Marketing abgehandelt. Dazu gab es mehrere Masterclasses, Guided Tours und natürlich allerhand Konzerte.

Ein Programm, bei dem es oft schwer war, Prioritäten zu setzen. Wo will man unbedingt zuhören, worauf kann man vielleicht verzichten?

OMR 2022 Messegelände Ansicht von oben

OMR 2022: Kanal egal, der Zielgruppe auch! Das erwarten Kund:innen beim Kauf

Was Kunden zukünftig von einem guten Omnichannel-Erlebnis erwarten? Darüber haben am Mittwochnachmittag Judith Büchl (Industry Manager – Integrated Retail, Google Germany GmbH), Moritz von Tobiesen (Omnichannel Specialist, Google Germany GmbH) und Florian Heuberger (Head of Media/ Digital Marketing, MediaMarktSaturn Retail Group) gesprochen.

Als Omnichannel-Marketing-Agentur waren wir da natürlich dabei! Unsere Insights haben wir euch hier kompakt zusammengefasst.

„Google Omnichannel Experience Study” 2022

Was feststeht:

Omnichannel-Marketing-Käufer kaufen im Schnitt 1,7 x häufiger als Single-Channel-Käufer. Dabei geben sie auch deutlich mehr Geld aus.

Jeder zweite Kauf ist nicht optimal herbeigeführt, da die Kunden nur unzureichend von den Händlern abgeholt werden und den Pain Points oft nicht genügend Beachtung geschenkt wird.

Das bedeutet also, wir müssen in jedem Fall verstärkt auf Omnichannel-Marketing setzen und uns konkret mit den Pain-Points unserer Kunden befassen. Was ist ihnen wichtig, warum kaufen sie oder auch nicht? – Solche Fragen bilden die Basis einer erfolgreichen Customer Journey.

Die „Google Omnichannel Excellence Study“ 2022 (kurz: GOES) hat untersucht, was eine gute Kundenerfahrung – online und stationär – ausmacht, und wie eine ideale Customer Journey aussieht. Untersucht wurden:

  • Fünf Omnichannel-Erfolgsfaktoren: der Click-&-Collect-Service, die Ladenbesuche, das overall Fulfillment, die Kundenservice-Anfragen und der Gesamtauftritt der mobilen Website.
  • Und in einem zweiten Teil die Einkaufspräferenzen, die unterschiedlichen Gründe für die Nutzung bestimmter Kanäle sowie das on- bzw. offline Einkaufsverhalten von rund 2.000 Kunden.

Erfolgreiches Omnichannel-Kundenerlebnis

Für ein wirkungsvolles Omnichannel-Erlebnis müssen Händler fünf Kernprinzipien beachten. So muss die Erfahrung

  • flexibel anpassbar;
  • einheitlich über alle Kanäle und Touchpoints;
  • informativ mit allen nötigen Informationen;
  • bequem ohne größere Hindernisse und
  • personalisiert auf die Bedürfnisse des Kunden sein.

GOES 2022 – die Ergebnisse

Die Studie wurde in sieben europäischen Ländern durchgeführt. Untersucht wurden dabei 132 Händler anhand von 43 Kriterien, welche die Verbindung von On- und Offline-Aktivitäten beurteilen.

Die Gewinner aus Deutschland sind Mediamarkt, Breuninger und Decathlon.

Diese Unternehmen bieten den Kunden die Wahl zwischen zahlreichen Liefer- und Abholformen sowie eine optimale Verknüpfung der On- und Offline-Shoppingerlebnisse. Außerdem bieten sie über die gesamte Omnichannel-Journey ein relevantes Informations- und Serviceangebot.

Kurz und knapp konnte GOES 2022 zeigen:

  • Die Live-Produktverfügbarkeit bei Google Shopping erhöht die CTR um 17 %.
  • 73 % der Händler bewerben ihren Online-Shop nicht aktiv im Store. Um Kunden aber effizient von beiden Fronten zu bespielen, sollte dieser auch am POS visuell inszeniert werden.
  • Die Website ist oftmals die erste Anlaufstelle, wenn es um Informationen geht. Die solle also entsprechend designt sein.
  • Gründe für den Abbruch eines Kaufs:
    • 61 % Fehlerhafte Ladeninformationen online
    • 74 % Schlechter Kundenservice
    • 82 % Keine Konsistenz bei Online-und Ladenpreisen
    • 57 % Kauf nur mit Einloggen möglich
    • 56 % Bevorzugte Bezahloption ist nicht verfügbar
    • 59 % Keine Konsistenz bei Rückgabeprozessen
OMR 2022 Messegelände viele Bildschirme

OMR 2022 – Marketing verbindet eben

Bei jeder Menge positiver Stimmung konnten wir so einiges mitnehmen und ganz schön viele neue Bekanntschaften machen. Ein Event, das wir allen Marketingbegeisterten, die ab und zu auch gerne mal out of the box denken wollen, stark ans Herz legen können.

Die OMR 2023 wird auch nächstes Jahr wieder am 17. und 18. Mai stattfinden. Na, da sind wir auf jeden Fall wieder dabei. Wir freuen uns, euch zu sehen!

Ihr wollt euren Kunden ein wirkungsvolles Omnichannel-Erlebnis bieten? Damit kennen wir uns als eine der ersten Omnichannel-Marketing-Agenturen Österreichs sehr gut aus. Schreibt uns gerne und wir sehen uns das gemeinsam an!