Online-Marketing: ein Wegweiser von A-Z

Affiliate Marketing, Conversion, Lead usw. sind Begriffe, mit denen Agenturmenschen gerne um sich werfen. Aber was meinen sie damit eigentlich? Damit sich der Begriffs-Dschungel etwas lichtet, haben wir euch die häufigsten Online-Marketing-Begriffe hier auf einen Blick zusammengefasst.

Digitalmarketing oder Online-Marketing: Es geht nicht ohne.

Und das sagen wir nicht nur, weil es unser Daily Business ist, nein. Denn gerade seit der Corona-Krise ist es das Um und Auf, im Web präsent zu sein und zu werben. Doch was bedeutet das eigentlich? Kurz gesagt: OnlineMarketing umfasst alle Marketing-Maßnahmen im Internet, um die Online-Präsenz von Unternehmen zu verstärken bzw. zu optimieren und ihre Kunden dort abzuholen, wo sie unterwegs sind. Das Ziel von Online-Marketing ist es, mehr Internetnutzer – potenzielle Kunden – auf die Firmenwebsite zu bringen und Conversions zu erzielen. Das können z.B. Kontaktanfragen oder Online-Verkäufe sein. Zum Online-Marketing gehören Bereiche wie Suchmaschinenmarketing, Bannerwerbung, E-Mail-Marketing, Affiliate Marketing und Social Media Marketing.

Einige dieser Begriffe möchten wir euch jetzt näherbringen:

A wie Affiliate-Marketing

Unter Affiliate Marketing versteht man die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen einem Verkäufer (engl. merchant) und einem Websitebetreiber im Internet (engl. affiliate). Im Detail: Ein kommerzieller Anbieter schaltet Online-Werbung auf der Seite eines Vertriebspartners. Klicken nun die Nutzer darauf oder werden Online-Käufe durchgeführt, dann erhält der Vertriebspartner eine Vergütung, ähnlich einer Provision.

B wie Blog oder Blogger

Dieser Begriff ist euch sicher schon recht geläufig, schließlich gibt es immer mehr Blogger, die damit ihr Geld verdienen. Womit? Sie schreiben. Und veröffentlichen ihre Beiträge zu Themen wie Nachhaltigkeit, Kochrezepten oder auch für Unternehmen im Internet. Und da wird die Sache für uns und euch wieder interessanter, denn kommerzielle Themenblogs und Firmenblogs gewinnen zunehmend an Bedeutung. In der Kombination mit SEO bringen sie die User auf eure Websites, und dann erreicht ihr im besten Fall wieder die erwähnte ->Conversion. Großartig, oder?

C wie Conversion

Jetzt sind wir beim eben angesprochenen Begriff Conversion gelandet. Wortwörtlich bedeutet er so viel wie die „Umwandlung“ – von Interessenten zu aktiven Kunden. Wichtig ist besonders die Conversion Rate, die sich aus der Relation zwischen Anzahl der Interessenten und Anzahl der Kunde ergibt. Also: Wer hat tatsächlich online eingekauft oder ein Kontaktformular oder z.B. einen Fragebogen ausgefüllt.

D wie Daten

Daten sind die begehrte Währung des Online-Marketers, denn sie können so gut wie alles über den jeweiligen Menschen verraten: Alter, Geschlecht, Wohnort, Vorlieben, Gewohnheiten u.v.m. Dabei liegt natürlich höchste Priorität darauf, einen transparenten, verantwortungsvollen Umgang zu beachten und die Datenschutz-Grundverordnung zu kennen und einzuhalten.

oder D wie Display-Anzeigen

Ihr habt sie sicher schon gesehen, die grafischen oder interaktiven Werbeanzeigen, die auf Websites geschaltet werden. Sie werden Display-Anzeigen genannt und können statisch oder animiert sein und Bilder, Videos, Text und interaktive Elemente enthalten. Display-Werbung kann über Real-Time-Bidding-Netzwerke geschalten werden – das bekannteste ist das Google Display Netzwerk, welches Werbung auf Millionen von Websites schalten kann.

E wie E-Mail-Marketing

Gerade wieder einen Newsletter im Postfach erhalten? Dabei handelt es sich um E-Mail-Marketing: Ihr verschickt eure Angebote und Leistungen per E-Mail an Bestandskunden oder Kunden. Diese haben netterweise ihre Daten zur Verfügung gestellt, z.B. bei der Teilnahme an einem Gewinnspiel. Ziel des Ganzen ist es, den Leser auf das aktuelle Angebot aufmerksam zu machen und ihn zum Besuchen der Seite zu animieren. Eh logisch. Eine andere Variante sind die automatisierten Erinnerungen von Onlineshops oder Websites, doch das Produkt zu kaufen, welches ihr euch gestern angesehen habt. Das funktioniert über ->Retargeting.

F wie Funnel

Ein besonders gängiger Begriff im Online-Marketing ist Funnel – übersetzt „Trichter“. Bei diesem Modell wird der Weg der Zielgruppe vom Interessenten zum Käufer und treuen Markenbotschafter abgebildet. Ein ähnliches Modell ist die Customer Journey, die den Kunden vom ersten ->Touchpoint bis zum Kaufentschluss begleitet und auch noch darüber hinaus.

G wie Geo-Targeting

Ihr kennt sicher die Standortabfrage auf eurem Smartphone, oder? Geo-Targeting funktioniert ähnlich, denn bei dieser Methode wird der Standort eines Website-Besuchers auf Basis der IP-Adresse eruiert. Zum Einsatz kommen diese Informationen besonders bei der zielgerichteten Schaltung und Ausspielung von Online-Werbung.

H wie #Hashtag

Bekanntgeworden durch Twitter und Instagram sind die berühmten Hashtags. Diese Schlagworte sind mit einem Rautezeichen (#) versehen und dienen dazu, Inhalte im Social-Media-Bereich einem bestimmten Thema zuzuordnen. Dadurch können Beiträge besser gefunden und gefiltert werden. Um die besten Hashtags zu eruieren, gibt es sogenannte Hashtag-Generatoren, die oft kostenlos die beliebtesten Hashtags anzeigen. Einige Social-Media-Tools haben diese Generatoren schon integriert.

I wie Influencer

Influencer sind Personen, die aufgrund ihrer starken Präsenz in den sozialen Netzen ihre Fans beeinflussen. Meistens verfügen sie über eine große homogene Followerschaft und sind deshalb als Werbeträger besonders interessant für ->Influencermarketing. In Österreich sind laut Likeometer derzeit die drei erfolgreichsten Influencer: Johannes Bartl mit knapp zwei Millionen Followern auf Instagram, danach folgt der Musiker Marcel Dähne alias KsFreak, gefolgt von der Bloggerin Lisa-Marie Schiffner (1,3 Millionen Follower), die bereits seit 2016 auf YouTube erfolgreich ist.

J wie Jahres-Contentplanung

Content is king. Und ein guter Plan ebenso. Nach einem ausführlichen Content Audit im eigenen Unternehmen und mit einer guten Contentstrategie geht es an die Erstellung eines Jahres-Contentplans. Zuerst werden Themensäulen erstellt und danach in einer Übersicht nach Timings dargestellt: von Produkt-Launches und wichtigen Events bis hin zu neuen Blogartikeln und aktuellen Newslettern und natürlichen saisonalen Highlights, für die dann auch Social Media Postings erstellt werden (wehe, ihr vergesst auf den Osterhasen!).

All diese Informationen werden dann via Social-Media-Kanal verbreitet; am besten mit dem passenden Redaktionstool. Dafür benötigt man dann einen groben Social-Media-Redaktionsplan fürs ganze Jahr. Damit ist man auf (fast) alle Eventualitäten vorbereitet.

K wie Keyword

Wenn ihr im Internet gefunden werden wollt, dann braucht ihr das passende Keyword (auch Suchbegriff, Schlagwort oder Schlüsselwort). Diesen Begriff gibt der Nutzer in die Suchmaschine ein und erhält daraufhin Ergebnisse, die dieses Keyword beinhalten. Damit eure Websites weiter oben gerankt werden, solltet ihr immer Keywords in euren Texten einbauen – die richtigen natürlich.

L wie Lead

Ein Lead wird meistens über einen Funnel generiert, d.h. es handelt sich um einen verfolgungswürdigen Kontakt, der einen potenziellen Käufer bzw. Kunden darstellt. Eines der Ziele von Online-Marketing ist es, Leads zu generieren.

M wie Mobile-Marketing

Unter Mobile-Marketing versteht man alle Marketingmaßnahmen, die auf eine Darstellung im mobilen Online-Bereich abzielen – das können sowohl Websites optimiert für Tablets und Smartphones als auch Apps sein.

N wie Native Advertising

Lust, einmal eine andere Art von Ads zu probieren? Dann ist Native Advertising wohl die richtige Empfehlung, denn durch die unaufdringliche Positionierung von Werbung im redaktionellen Umfeld wird der User oftmals besser angesprochen. Im Printbereich kennt man das unter „Advertorial“; einem gesponserten Beitrag, der auf ein spezifisches Thema eingeht.

O wie Owned Media

Owned Media nennt man die unternehmenseigenen Kommunikationskanäle – von der analogen Mitarbeiterbroschüre über POS bis hin zur Website. Ziel ist dabei immer, die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern.

P wie Performance-Marketing

Oh, wie wir es lieben! Performance-Marketing wird meist zur Neukundengewinnung und Kundenbindung eingesetzt. Dazu gehört als wesentliches Merkmal die Messbarkeit: KPIs (Key Performance Indicators) müssen quantitativ erfassbar sein, um die Interaktionen seitens der Nutzer bewerten zu können. Beispiele hierfür sind die Klickrate, Conversion Rate oder Impressionen.

Q wie Query

Heute schon gegoogelt? Dann habt ihr sicher eine sogenannte Query abgesetzt, d.h. eine Suchanfrage bei einer Suchmaschine. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die technische Übersetzung des im Suchfeld eingegebenen Wortes – Query ist demnach die Schnittstelle zwischen Suchendem und der Suchmaschine.

R wie Retargeting

Beim Retargeting werden Nutzer nach dem Besuch einer Website mittels Cookies in ihrem weiteren Surfverhalten getrackt. Dabei werden ihnen auf anderen Seiten Werbeinhalte angezeigt, die ihnen Produkte anbieten, über die sie sich zuvor informiert hatten. Möglich ist das z.B. durch sogenannte Pixel wie z.B. den Facebook-Pixel, die in die jeweiligen Websites integriert sind.

S wie SEO (Search Engine Optimization)

Ohne der SEO genannten Suchmaschinenoptimierung geht heutzutage eigentlich kaum mehr etwas. Dazu gehören alle Maßnahmen, die die Sichtbarkeit einer Website bei der ->Query in den Suchmaschinen erhöhen sollen, um mehr Besucher zu generieren.

T wie Traffic

Im Online-Marketing bedeutet Traffic eine wichtige Kennzahl, nämlich die Besucherzugriffe auf eine Website. Je mehr Traffic eine Website hat, desto besser für das Ranking in den Suchmaschinen.

U wie User-generated Content

Derzeit besonders beliebt bei Unternehmen ist der User-generated Content. Das sind Inhalte, die von Nutzern für ein Unternehmen erstellt werden – z.B. Videos, die der User mit dem Produkt der jeweiligen Marke erstellt und in sozialen Netzen teilt.

V wie Video-Marketing

Bewegte Bilder machen aufmerksam, nämlich um ein Vielfaches als jeder geschriebene Text. Daher setzten viele Online-Marketer auf Videos als Marketing-Instrument, weil Videoinhalte für das Online-Publikum einfach aufzunehmen sind. Auch bei den Verkäufen schlägt sich dieses Nutzerverhalten nieder, denn 60 % der Kunden kaufen am ehesten ein Produkt, nachdem sie ein Video darüber gesehen haben.

W wie Warenkorb

Schon mal ein Produkt in den Warenkorb gelegt, welches ihr dann nicht gekauft habt? Wenn ihr Besitzer eines Online-Shops seid, dann empfiehlt es sich, zu beobachten, welche Kunden ihre Käufe nicht abgeschlossen haben. Diese Kunden könnte man mit Retargeting zum Kaufabschluss animieren, z.B. durch Banner-Ads oder durch Facebook-Anzeigen.

X wie XML

Etwas aus der Programmierwelt. XML bedeutet „Extensible Markup Language“ und ist eine medienübergreifende Programmiersprache. Dabei werden Inhalte medienneutral verarbeitet und der Zugang zu diesen Inhalten wird erleichtert.

Y wie Y-Generation

Nach der Generation X kam die Generation Y, auch „Millennials“ genannt. Das sind die momentan 21- bis 39-jährigen User, die mit Internet und smarter Technologie seit ihrer Jugend vertraut und per Social-Media-Marketing gut erreichbar sind. Relevant ist ihre höhere Kaufkraft – im Unterschied zur darauffolgenden Generation Z.

Z wie Zielgruppe

Seine Zielgruppe zu kennen ist auch im Online-Marketing wichtig, denn Online-Marketing-Maßnahmen sind nur dann erfolgreich, wenn man zielgruppenspezifische Kommunikation betreiben und so seine gewünschten Kunden erreichen kann.

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