Welcher Kommunikationskanal ist der richtige?
Für ein Unternehmen stellt sich immer die Frage, auf welchem Kanal man potenzielle Kunden erreichen will. Die klassische Werbeagentur empfiehlt gerne TV-Spots, Printwerbung, Plakat und/oder Radio. Klar, Print ist gut regional steuerbar, Radio auch und noch dazu günstig in der Produktion, TV und Plakat haben große Reichweiten und erreichen viele Menschen. Zwei Fragen stellen sich dabei allerdings trotzdem:

1.: Woher weiß das Unternehmen nun, welcher Kanal sinnvoll ist und gute Ergebnisse gebracht hat?
2.: Streuverlust kennst du?

Wo neue Medien die klassische Werbung überholt haben.
Und hier zeigt sich schon das Problem der Das-haben-wir-immer-schon-so-gemacht-und-das-wird-auch-immer-so-bleiben-Kommunikation. Früher gab es weniger Möglichkeiten, den Erfolg eines Kanals zu messen. Der TV-Spot wurde ausgestrahlt, die Printanzeige geschalten und im Radio hat man auch was gehört – und wenn die Umsätze gestiegen sind, hat man wohl was richtig gemacht. Was aber dabei richtig und was vielleicht falsch war, war nicht nachvollziehbar – vielleicht war ja der Radiospot großartig, aber die Printanzeige nicht. Oder aber Print hat funktioniert, der TV-Spot hingegen war Müll.
In einer onlinebasierten vernetzten Kommunikation kann man das eingesetzte Budget nachvollziehen und prüfen, wie viel es gebracht hat. Omnichannel Marketing ermöglicht es also, nicht nur effektiv, sondern auch nachvollziehbar zu werben.

Kommunikation ist nicht, Kommunikation wird.
Die Kommunikation ist damit aber auch kein einmaliger Prozess mehr, der, sobald die Kreation einmal erledigt ist, wiederholt geschaltet wird, sondern ein immer weiterführender Weg der Analyse, Erkenntnis und Optimierung. Und genau da kommt man dann zu dem Punkt, an dem man erkennt, dass es eben kein Erfolgsgeheimnis gibt, das man immer anwenden kann.
Egal, wie lange man schon in der Unternehmenskommunikation arbeitet, man kann nicht voraussagen, was zu 100 % funktionieren wird. Man kann es nur anhand seiner bisherigen Erfahrung besser einschätzen. Aber Erfolgsgarant ist das noch keiner – denn der Kommunikator lernt von seiner Kommunikation.