SEO-Tipps 2020 – so bringt ihr eure Website nach vorn.

Content is king, Mobile First … bleiben auch 2020 ein Dauerbrenner. Angekündigte Themen wie die mobile Seitenoptimierung, Voice Search und Sprachassistenten à la Alexa und Google Home, Featured Snippets und Googles RankBrain werden sich nun langsam durchsetzen. Doch welche SEO-Tipps für 2020 können wir euch empfehlen?

First of all – was ist SEO eigentlich?

Zuallererst: SEO steht für Search Engine Optimization, also für Suchmaschinenoptimierung. Dabei geht es darum, wie man es schafft, dass die Website bei entsprechenden Suchanfragen auch ganz oben in der Ergebnisliste steht. Warum steht bei dem Suchbegriff „Brot Ball“ die Marke eat the ball ganz oben? Und wie kommt Seitenbacher Natur-Sauerteig auf Platz 1, wenn Herr Meier nach „Sauerteig kaufen“ sucht?
Die Antwort, so simpel wie naheliegend: Gute SEO-Arbeit. Wer die richtigen Tipps befolgt, kommt weiter nach oben.

Die wichtigsten Regeln und SEO-Tipps für 2020

Sehen wir uns einmal die 10 wichtigsten SEO-Tipps für 2020 an, die ihr unbedingt auf dem Radar haben solltet.

Tipp 1: Oldie but Goldie – Content is king

Das Wichtigste bei einer Homepage ist – nona – der Inhalt. Passt der zu dem, was die Seite dem User verspricht? Ist die Seite aktuell oder verstaubt sie in den digitalen Untiefen des Netzes? Ist die inhaltliche Verknüpfung zu den Metatexten gegeben? Im Text lassen sich jede Menge Keywords (also die Wörter, über die ihr bei der Suchmaschine auch gefunden werden wollt) verstecken. Optimale Textlänge liegt bei 300 Wörtern, wenn ihr Indepth -Content verfassen wollt, dann gerne auch bis zu 2.000 Wörtern.

Denn 2020 sind vor allem authentische Texte für echte Nutzer das A und O für gutes SEO. Mit guter Lesbarkeit und Relevanz für den User sorgt ihr für echte Nutzerzufriedenheit. Besonders wichtig ist es, darauf zu achten, was für die eigene Zielgruppe von Interesse ist bzw. rankt. Enthält die wesentlichsten Keywords, ist man in Sachen Verweildauer ganz vorn dabei!

Zu euren Keywords kommt ihr am besten mithilfe von diversen Tools wie z.B. seorch.eu oder dem AdWords Keyword-Planer. Auch bei Bildern kann man übrigens Keywords einbinden. Wie sind denn z.B. die Dateinamen der Bilder auf eurer Website?

Tipp 2: Indepth-Content und E-A-T

Wenn der User einmal auf Eurer Seite gelandet ist, und sich über relevanten Content freut, dann wird er gerne länger auf eurer Seite bleiben. Gängige Textempfehlungen für Blogartikel liegen bei 300 Wörtern. Um richtig guten Indepth-Content zu schaffen, liegt der Richtwert schon mal bei 2.000+ Wörtern als Textlänge.

Ohne Struktur geht gar nichts: Achtet unbedingt auf die klare Strukturierung des Textes. Gliedert in übersichtliche Absätze, setzte Anker und legt ein Inhaltsverzeichnis an. Zum Auflockern baut ihr noch stimmige Bilder in euren Content ein.

E-A-T – Seid der Experte auf Eurem Gebiet: E-A-T bedeutet Expertise (Fachwissen), Authoritativeness (Autorität) und Trustworthiness (Glaubwürdigkeit). In Zeichen von Fake News ist es besonders wichtig, sich als Experte auf seinem Gebiet zu positionieren. Sprich: je besser der Content ist, desto öfter wird geteilt. Eh logisch, oder?

Tipp 3: User Experience & die Google Rank Brain

So das waren jetzt schon einige SEO-Tipps für 2020.  Doch der neueste Trendbegriff ist das Google Rank Brain.
Denn Google denkt mit. Als sogenannter Rank Brain achtet die KI der Suchmaschine darauf, ob eine Seite laut ihrer KI relevant ist, sondern auch, wie sich die User auf ihr verhalten. Bounce Rate (=Absprungrate) und Verweildauer sind die Zauberwörter. Kommen User auf eure Website und verlassen sie gleich wieder, haben sie wohl nicht gefunden, was sie wollten. So steigt die Bounce Rate – und das ist eben schlecht. Bleiben sie jedoch lange auf der Seite und klicken sich durch verschiedene Unterseiten, sinkt die Bounce Rate und die Verweildauer steigt.

Was macht also die Suchmaschine in so einem Fall? Sie stuft die Website als wichtiger ein und rankt sie weiter nach oben. Versucht also immer, die User-Perspektive einzunehmen: Ist das, was hier steht, relevant und hilft es dem Website-Besucher wirklich weiter? Es läuft also alles auf eine Schaffung einer vorbildlichen User-Experience hinaus. Zu empfehlen sind hier z.B. Videos, Hilfestellungen und Problemlösungen sowie natürlich spannende, fokussierte Headlines.

Suchmaschinen können Websites viel besser verarbeiten, wenn eine ordentliche Linkstruktur dahintersteckt. Deswegen gilt es, Unterseiten gut zu verlinken, doch dabei ist auch so manches zu beachten: Verlinkungen im Text sind stärker als Verlinkungen, die sich im Footer o.ä. verstecken. Außerdem ist es wichtig, die Seite mit dem Linktext zu verlinken, mit dem sie auch gefunden werden soll. Das macht es für die Suchmaschinen deutlicher. Spart also nicht mit Links – sie sind userfreundlich und bringen euch was!

So machst Du Google happy:

  • Sei vertrauenswürdig und der Experte in deinem Bereich.
  • Liefere relevante Suchergebnisse, die den User zufriedenstellen.
  • Liefere Inhalte, die die Suchintention des Users zu 100 % treffen und ihm das zu zeigen, was er benötigt.
  • Veröffentliche nur inhaltlich korrekte Texte ohne Rechtschreibfehler und in guter Lesbarkeit.

Tipp 4: Voice Search bzw. Sprachsteuerung

Tippen ist bald out. Denn digitale Assistenten wie Siri, Alexa und Co. verändern unser Suchverhalten. Laut einer Studie nutzen mindestens 55% der Teenager und 41% der Erwachsenen mindestens einmal täglich die Sprachsteuerung bei der Suche. Noch nicht in eurer Strategie berücksichtigt? Dann ist jetzt die richtige Zeit dafür! Und Google zeigt schon 75 % der Ergebnisse aus der Sprachsteuerung in den Top 3 an. Frage ist, ob der Text nun in lockerem Plauderton schreibt und damit an die Zielgruppe anpasst. Das wird sich noch zeigen.

Durch die Voice Search sind übrigens wieder Longtail-Keywords gefragt. Verpackt diese also am besten in Frage-Keywords. Und die passende Antwort gibt es gleich frei Haus.

Tipp 5: Backlinks und Interne Links sind das A und O des SEO.

Suchmaschinen können Websites viel besser verarbeiten, wenn eine ordentliche Linkstruktur dahintersteckt. Deswegen gilt es, Unterseiten gut zu verlinken, doch dabei ist auch so manches zu beachten: Verlinkungen im Text sind stärker als Verlinkungen, die sich im Footer o.ä. verstecken. Außerdem ist es wichtig, die Seite mit dem Linktext zu verlinken, mit dem sie auch gefunden werden soll. Das macht es für die Suchmaschinen deutlicher. Spart also nicht mit Links – sie sind userfreundlich und bringen euch was!

Zum Thema Backlinks: Linkbuilding wird zu Brand Building: SEO-Manager müssen 2020 auf Linkbuilding und auf Platzierung in den Medien setzen, die den Traffic vorantreiben und die Marke voranbringen. On-brand link building heißt die Devise, damit könnt ihr das Vertrauen des Gegenübers zu gewinnen und den Eindruck zu vermitteln, ein geeigneter Geschäftspartner zu sein.

Tipp 6: Am Datenhighway gibts kein Speed Limit.

Bei einer Website ist es wie bei einem Sportwagen mit gesetzestolerantem Fahrer: Es gilt die Faustregel „Je schneller, desto besser“. Gerade bei Mobile (und ja, Mobile ist in den meisten Fällen sogar noch wichtiger als die Desktop-Version) sind die Menschen ungeduldig – und wenn eine Seite zu lange zum Laden braucht, dann gibt es ja noch andere. Wie erhöht man aber denn nun den Page Speed? Dazu gibt es ein paar wirksame Mittel, wie z.B. die HTTP-Requests zu verkürzen, serverseitiges Caching zu verwenden oder die Bildergrößen zu optimieren (ein tolles Gratis-Tool dafür ist u.a. tinypng – das läuft quasi von selbst und die Ladezeiten eurer Websites verbessern sich ohne großen Aufwand). Ob eure Website schnell genug ist, könnt ihr auf Google PageSpeed Insights herausfinden.

Auch bei der Voice Search wird die Ladezeit immer wichtiger: für ein Suchresultat in der Sprachsteuerung liegt die TTFB (Time to First Byte) deutlich unter der einer normalen Website: bei 0,54 Sekunden. Also, schnell eure Websites ordentlich pushen, dann klappt es auch mit dem Ranking!

Tipp 7: Mit Title-Tag und Meta-Tag wird’s ein guter Tag.

Title-Tags (Seitentitel) und Meta-Tags (Seitenbeschreibung) sind nicht nur gut für SEO, sondern helfen auch den Usern, sich zurechtzufinden und mit der Website besser zu interagieren (und das wiederum ist ja, wie weiter oben schon festgehalten, noch einmal gut für SEO). Title-Tags und Meta-Tags erscheinen in der Ergebnisdarstellung der Suchmaschinen. Sie bestimmen, welcher Text als Titel eurer Seite angezeigt wird und was darunter steht (diese zwei kurzen Zeilen). Hier muss auf einen Blick klar werden, worum es auf eurer Seite geht – und nur wenn das für den User interessant ist, wird er auch draufklicken. Ihr könnt das natürlich auch nicht machen, aber dann stöpselt sich die Suchmaschine selbst etwas zusammen. Und das ist meistens nicht so, wie man es gerne hätte.

Tipp 8: Mobile First

Dass Mobile First das Mantra der SEO-Profis ist, ist echt keine Überraschung mehr. Websites werden nun zuerst für Mobile optimiert und dann für den Desktop kompatibel gemacht. Nehmt euch besonders die mobile SERPS unter die Lupe. Denn laut Untersuchungen klicken eure User nur auf die 10 ersten Suchergebnisse.

Beantwortet diese Fragen:

  • Wie rankt eure Website mobil?
  • Welchen Traffic könnt ihr erwarten?
  • Welche Optimierungen könnt ihr setzen?

Tipp 9: Google Featured Snippets

Jetzt ist die Pole Position angesagt- nämlich Position 0: Denn diese rankt noch vor den organischen Ergebnissen und zeigt Featured Snippets, die als Tabelle, Liste oder Absatz gezeigt werden. So boostet ihr eure Sichtbarkeit mit Google Features: Videos werden immer wichtiger, genauso wie die “People Also Ask” – bzw. “Nutzer suchen auch nach” -Box, die eine optimale Gelegenheit bietet, gefeatured zu werden.

Tipp 10: Gut SEO braucht Weile.

Wer heute all diese Regeln befolgt, wird morgen deswegen nicht auf Seite 1 bei Google sein. Erstens weil andere sich, was SEO angeht, ja auch schlau machen, und zweitens, weil solche Maßnahmen nicht von heute auf morgen anschlagen. Die Suchmaschinen mit all ihren Algorithmen brauchen Zeit, um die Änderungen zu verarbeiten. Deswegen: Geduld, es ist noch kein Suchergebnis-Spitzenplatz vom Himmel gefallen. Aber mit unseren 10 SEO-Tipps für 2020 seid ihr schon ein ganzes Stück weiter.

PS: Mehr Übersicht könnt ihr euch mit Google Search Console verschaffen. Das lässt euch die Website indexieren und hilft euch bei der Optimierung. Und wenn ihr gar nicht weiterwisst oder lieber Zeit mit eurem Core-Business verbringt, dann schreibt uns doch einfach ein E-Mail.

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